Satzung 2017-06-28T17:23:48+00:00

Satzung des MAIV e.V.

vom 4. November 1992 mit Änderungen vom 15.11.2001, 31.03.2004, 25.01.2010, 29.11.2010 und 21. Februar 2013.
Diese Satzung wurde von der ordentlichen Mitgliederversammlung am 21. Februar 2013 beschlossen.

I. Name, Sitz und Zweck des Vereins

§ 1  Name
§ 2  Sitz
§ 3  Zweck

II. Mitgliedschaft

§ 4  Mitglieder
§ 5  Ordentliche Mitglieder
§ 6  Außerordentliche Mitglieder
§ 7  Ehrenmitglieder
§ 8  Aufnahme
§ 9  Ehrenmitgliedschaft
§ 10  Beiträge
§ 11  Ende der Mitgliedschaft

III. Organisation und Geschäftsführung

§ 12  Organe
§ 13  Vorstand
§ 14  Mitgliederversammlung
§ 15  Ehrenrat
§ 16  Geschäftsjahr
§ 17  Mittelverwendung

IV. Auflösung des Vereins

§ 18  Vereinsauflösung

Satzung des MAIV

I. Name, Sitz und Zweck des Vereins

§ 1  Name

Der Verein führt den Namen „Münsterländer Architekten- und Ingenieurverein e.V.“ (MAIV). Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Münster eingetragen. Der Verein ist dem Deutschen Architekten- und Ingenieurverband (DAI) angeschlossen.

§ 2  Sitz

Der Verein hat seinen Sitz in Münster/Westfalen.

§ 3  Zweck des Vereins

1. Der MAIV hat, wie sein Dachverband, der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V. (DAI), den ausschließlichen und unmittelbar gemeinnützigen Zweck im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung,

  1. Architekten, Ingenieure und andere an der Baukunst und Bautechnik interessierte Personen zu technisch-wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeit auf dem Gebiet des Bauwesens zusammenzuführen,
  2. die unabhängige Forschung und Entwicklung sowie bauwissenschaftliche, baukünstlerische, bauhistorische und bautechnische Arbeiten zu fördern, die Aus- und Weiterbildung der Architekten und Ingenieure zu betreiben und Studierende des Bauwesens zu unterstützen und zu fördern.
  3. Der Verband ist Interessenvertreter seiner Mitglieder.

2. Der MAIV dient diesen Zwecken insbesondere durch:

  1. Förderung des fachwissenschaftlichen und praktischen Gedanken- und Erfahrungsaustausches,
  2. Veranstaltung von fachwissenschaftlichen Arbeitstagungen und Beteiligung an Kongressen und Ausstellungen,
  3. Besichtigungen und Studienreisen,
  4. Wettbewerbe und Verleihungen von Preisen,
  5. zeitnahe Veröffentlichungen fachwissenschaftlicher Art,
  6. Information der Mitglieder und der Öffentlichkeit über wichtige Entwicklungen und Ereignisse auf den Arbeitsgebieten des Verbandes.

3. Der MAIV ist unabhängig und verfolgt keine Standes- und Berufsinteressen im Sinne der Abgabenordnung.

4. Der MAIV ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes.

II. Mitgliedschaft

§ 4  Mitglieder

Der Verein hat ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.

§ 5  Ordentliche Mitglieder

Ordentliche Mitglieder können werden:
1. Architekten und Ingenieure, die ein Diplom oder einen Master  in den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung oder Garten- und Landschaftsbau  an einer Technischen Hochschule, Universität oder Fachhochschule erworben haben;
2. solche Persönlichkeiten aus dem Bauwesen, die unter Berücksichtigung ihrer Stellung und ihrer fachlichen Leistungen vom Vorstand als zur Aufnahme
geeignet anerkannt werden.

§ 6  Außerordentliche Mitglieder

Außerordentliche Mitglieder können Studierende an Technischen Hochschulen oder Universitäten werden, wenn als planmäßiger Studienabschluss die Diplomprüfung bzw. die Masterprüfung der Fachrichtungen Architektur oder Bauingenieurwesen beabsichtigt ist.

§ 7  Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder können langjährige Mitglieder werden, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben.

§ 8  Aufnahme

Zur Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern in den Verein ist ein förmlicher Antrag erforderlich. Er muss von zwei ordentlichen oder Ehrenmitgliedern schriftlich befürwortet werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

§ 9  Ehrenmitgliedschaft

Ehrenmitglieder werden vom Vorstand auf Beschluss der Mitgliederversammlung ernannt.

§ 10  Beiträge

1. Die Mitglieder zahlen einen Mitgliedsbeitrag in Höhe eines vollen oder ermäßigten Jahresbeitrages, der im ersten Quartal jedes Geschäftsjahres fällig ist.
2. Über die Höhe des Jahresbeitrages beschließt die Jahreshauptversammlung auf Antrag des Vorstandes.
3. Ordentliche Mitglieder zahlen in der Regel den vollen Mitgliedsbeitrag.
4. Außerordentliche Mitglieder, deren Ausbildung noch nicht abgeschlossen ist (z.B. Referendare) zahlen den halben Jahresbeitrag.
5. Ehepartner, die beide Vereinsmitglieder sind, zahlen den halben Beitrag.
6. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
7. Auf Antrag kann der Vorstand einem Mitglied den Beitrag ermäßigen.
8. Im Eintrittsjahr wird der Beitrag quartalsweise bemessen. Der bereits entrichtete Jahresbeitrag ausscheidender Mitglieder verbleibt dem Verein. Über die Zahlung rückständiger Beiträge eines ausscheidenden Mitgliedes entscheidet der Vorstand.

§ 11  Ende der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Tode, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.
2. Der freiwillige Austritt erfolgt mit vierteljähriger Frist zum Quartalsende durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
3. Bei Beitragsrückstand für mehr als zwei Jahre und mindestens zweimaliger Anmahnung kann der Vorstand den Ausschluss aus dem Verein beschließen; der Betroffene kann auf der nächsten Mitgliederversammlung gegen den Ausschluss Berufung einlegen. Die Versammlung bestätigt oder verwirft den Ausschluss mit einfacher Mehrheit.

III. Organisation und Geschäftsführung

§ 12  Organe

Organe des Vereins sind Vorstand, Mitgliederversammlung und Ehrenrat.

§ 13  Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem ersten und zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und dem Schatzmeister. Das Amt des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden wird in der Regel dem scheidenden Amtsvorgänger des Vorsitzenden übertragen. Zur ständigen Beratung und Unterstützung des Vorstandes können bis zu sechs Beisitzer bestellt werden. Einer der Beisitzer ist zum Vertreter des Geschäftsführers zu bestimmen.
2. Die Mitglieder des Vorstandes werden auf der Jahreshauptversammlung für die Amtsdauer von zwei Jahren gewählt, der zweite stellvertretende
Vorsitzende jedoch nur dann, wenn die Regelbesetzung nach Abs.(1) nicht möglich ist. Wiederwahl ist zulässig.
3. Die Mitglieder des Vorstands sind in getrennten Wahlgängen zu wählen. Die Beisitzer können gemeinsam gewählt werden. Wird von einem anwesenden
Mitglied geheime Abstimmung gefordert, so ist dem zu entsprechen. Der Vorsitzende soll abwechselnd ein Architekt und ein Bauingenieur sein. Der gleichzeitige Wechsel von Vorsitzendem und Geschäftsführer soll vermieden werden.
4. Dem Vorstand obliegt die Wahrnehmung aller den Verein bestreffenden Angelegenheiten, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten ist.
5. Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der Vorsitzende, der erste stellvertretende Vorsitzende, der Geschäftsführer und der Schatzmeister. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Den Verein verpflichtende Willenserklärungen können sie nur gemeinsam mit einem zweiten Vorstandsmitglied abgeben.
6. Am Ende seiner Amtsperiode ist der Vorstand von der Jahreshauptversammlung zu entlasten.

§ 14  Mitgliederversammlung

1. In jedem Geschäftsjahr wird eine Jahreshauptversammlung durchgeführt. Weitere Mitgliederversammlungen werden ggf. nach Bedarf durchgeführt.
2. Auf Mitgliederversammlungen haben die ordentlichen Mitglieder Stimmrecht.
3. Die Jahreshauptversammlung nimmt Jahres- und Kassenbericht entgegen, genehmigt den Haushaltsplan, beschließt die Entlastung des Vorstandes und nimmt die jeweils fälligen Wahlen für den Vorstand, die Beisitzer und zwei Kassenprüfer vor.
4. Zu ordentlichen Mitgliederversammlungen lädt der Vorstand schriftlich mit Angabe der Tagesordnung unter Einhalten einer zweiwöchigen Frist ein.
5. Der Vorstand kann jederzeit kurzfristig eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen; er muss dies, wenn mindestens 1/10 der Vereinsmitglieder mit schriftlichem Antrag die Einberufung begehrt.
6. Mitgliederversammlungen sind beschlussfähig, wenn mindestens 1/6 der ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Ist eine Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, kann sie bei Einhaltung einer Wochenfrist und unter Hinweis auf den Grund erneut einberufen werden; unter der Voraussetzung einer unveränderten Tagesordnung ist diese zweite Versammlung in jedem Fall beschlussfähig.
7. Mitgliederversammlungen beschließen in der Regel mit einfacher Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder.
8. Satzungsänderungen bedürfen der 2/3-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Vorschläge für Satzungsänderungen müssen allen Mitgliedern mindestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin bekannt gegeben werden. Satzungsänderungen, die nicht vom Vorstand eingebracht werden, müssen von mindestens 10 ordentlichen Mitgliedern unterstützt werden.
9. Ein Vereinsmitglied kann sich durch ein schriftlich bevollmächtigtes Mitglied vertreten lassen. Jedes Mitglied kann aber höchstens eine zusätzliche Stimme abgeben.
10. Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden geleitet. Er kann sich durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen.

§ 15  Ehrenrat

1. Der Ehrenrat des Vereins besteht aus fünf Mitgliedern, nämlich einem Vorstandsmitglied und vier ordentlichen Mitgliedern.
2. Der Ehrenrat ist nur vollzählig beschlussfähig.
3. Die Mitglieder des Ehrenrates und zwei stellvertretende Mitglieder aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder werden von der Jahreshauptversammlung für die Dauer ihrer Vereinsmitgliedschaft gewählt. Beim Ausscheiden einzelner Mitglieder aus dem Ehrenrat werden Nachwahlen auf einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung vorgenommen.
4. Der Ehrenrat tritt auf Ersuchen des Vorstandes zusammen, wenn nach dessen Kenntnis ein Mitglied gegen die Vereinssatzung, gegen Beschlüsse oder Bestrebungen des Vereins oder allgemein gegen die guten Sitten verstoßen hat oder wenn dem Vorstand ein begründeter Antrag eines Vereinsmitglieds vorliegt.
5. Ein Vereinsmitglied kann das Zusammentreten des Ehrenrates zur Vermittlung oder anderweitigen Erledigung von Ehrensachen oder beruflichen Meinungsverschiedenheiten schriftlich beim Vorstand beantragen. Die Beteiligten müssen in der betreffenden Angelegenheit auf jede zivil- oder strafrechtliche Forderung gegenüber dem Verein verzichten. Weiterhin darf in der gleichen Angelegenheit kein Verfahren vor den ordentlichen Gerichten oder einem Schiedsgericht anhängig sein.
6. Der Ehrenrat kann auf Freispruch, Vergleich, Verwarnung oder Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein erkennen.
7. Gegen das Urteil des Ehrenrates ist innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Zustellung Berufung beim Ehrenrat des Deutschen Architekten- und Ingenieurverbandes (DAI) zulässig.
8. Das Urteil wird vom Vorstand vollzogen.

§ 16  Geschäftsjahr

1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 17  Mittelverwendung

1. Die dem Verein zur Verfügung stehenden Mittel sind Mitgliedsbeiträge und Umlagen für besondere Veranstaltungen.
2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Ziele verwendet werden. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung für satzungsgemäße Leistungen begünstigen.
3. Die Vereinsämter sind Ehrenämter. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

IV. Auflösung des Vereins

§ 18  Vereinsauflösung

1. Über die Auflösung des Vereins beschließt eine außerordentliche Mitgliederversammlung, zu der mindestens vier Wochen vorher einzuladen ist. Diese Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit von 1/3 der Vereinsmitglieder beschlussfähig. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so wird nach Ziffer 14 Abs. (6) verfahren. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die „Stiftung Denkmalschutz“ Stiftungsregister des Landes NRW Az 15.2.1 – 3/85 USt – INr. DE 173896602 für ausschließlich gemeinnützige Zwecke zu. Zuwendungen an Mitglieder sind ausgeschlossen.